Das Finanzamt bittet jetzt deutsche Rentner zur Kasse, die ins Ausland gezogen sind. Eine Zentralstelle liefert dazu eine Vorlage, von der viele keine Kenntnis haben.
In nicht ganz einem Monat, am 20. Februar 2012, will die deutsche Bundesregierung unter Angela Merkel den zeitlich nicht befristeten Euro-»Rettungsschirm« ESM gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung und gegen jegliche Vernunft durchsetzen. Der frühere Vorstandsvorsitzende der Thyssen AG, Dieter Spethmann, warnt seit Jahren vor den Folgen der unkontrollierten Euroisierung. Erst vor wenigen Tagen forderte der Wirtschaftsboss in einem Interview, Deutschland müsse die Euro-Zone unverzüglich verlassen. Ohne Aufwertung der eigenen Währung verschenke die Bundesrepublik große Teile ihres Wohlstands: »Auch wenn es Barroso, Merkel & Co. noch nicht wahrhaben wollen: Das Euro-Experiment ist gescheitert!« Spethmann führte vor Kurzem bereits in nachfolgendem Bericht die dramatischen Gefahren des ESM für Deutschland und ganz Europa aus und stellt fest, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann Deutschland endgültig in die Knie geht – auch politisch: »Dann wäre nach der Weimarer Republik (1933) auch der Versuch der zweiten deutschen Republik gescheitert – gescheitert an der politischen Intransigenz gewisser politischer Freunde«.
Während die Chinesen emsig die Goldvorräte der Welt aufkaufen, werden in der Europäischen Schuldschein-Union bei den Eigentümern von Edelmetallen nun in einem ersten Land die Daumenschrauben bei jenen angezogen, die für den Crash vorgesorgt haben. Wer mehr als 100 Gramm edelmetallhaltigen Schmuck hat, der bekommt keine staatlichen Unterstützungsleistungen mehr.
Aus Sicht der Pleitestaaten ein perfekter Deal: Deutschland darf einen »Fiskalpakt« durchsetzen, der kaum Neues bringt und nur Symbolcharakter hat. Dafür geht die Bundesrepublik weitere milliardenschwere Verpflichtungen ein und verzichtet sogar auf das Haushaltsrecht des Bundestages, das bisher als sakrosankt galt.
Unsere Politiker sind wie Religionsführer: Erst haben sie uns für den Fall ihrer Wahl den Himmel auf Erden versprochen. Und jetzt drohen sie uns mit der Hölle, wenn wir ihnen nicht bedingungslos folgen. Während sich sibirische Kälte wie ein Leichentuch über das Land legt, basteln sie an Plänen, die »Erderwärmung« aufzuhalten. Die Irren von Brüssel wollen das so.
Ein neuer, blitzblanker Akt wird aus der sozialistischen Parteizentrale in Brüssel gemeldet. Die Genossen, die bekanntlich alle europäischen Länder zwangsregieren und gleichzumachen suchen, inklusive aller Gurkenformate, Glühbirneninhalte und Salamilängen, haben Deutschland jetzt schwer gerügt. Der stärkste Beitragszahler ist nämlich nicht korrekt auf Linie, was das Betreuungsgeld für Kleinkinder angeht. Die von der schwarz-gelben Regierung diskutierte »Herdprämie« von 150 Euro setze Fehlanreize und gefährde die Erwerbsbeteiligung von Frauen. Alles klar? Das letzte Mal, als diese Worte ausgesprochen wurden, lebte DDR-Nuschler Erich Honecker noch.
Gerüchten zufolge arbeiten Indien und der Iran derzeit am Verhandlungstisch eine Vereinbarung aus, die die Bezahlung von Erdöl mit Gold ermöglichen soll. Sie fragen sich, warum das wichtig sein soll? Immerhin zielt es auf den Kern sowohl der gegenwärtigen Bewertung des Dollars als auch der derzeitigen extrem angespannten und verfahrenen Situation im Zusammenhang mit dem Iran.
In den kommenden Jahren müssen die Deutschen wahrscheinlich für mehr als eine Billion Euro haften. Die Bundesregierung – also der Steuerzahler – bürgt für die Summe. Die Finanzämter werden darauf vorbereitet, die Daumenschrauben kräftig anzuziehen.